Die Geburt eines Bugatti Veyron - Ein Besuch im Elsass

Eine Einladung, auf den Spuren Ettore und Jean Bugattis zu wandeln, kann kein Liebhaber perfekter Automobilkunst ausschlagen. Seit über hundert Jahren entstehen einzigartige Rennwagen und außergewöhnliche Serienfahrzeuge im elsässischen Molsheim. Ein Geschenk, diese Wiege der Automobil-Ästhetik besuchen zu können. Hier wird das Vermächtnis Ettore Bugattis gelebt – „Ein technisches Produkt ist erst dann perfekt, wenn es auch vom ästhetischen Standpunkt her perfekt ist.“ – Und wir dürfen in Molsheim dabei zusehen, wie das technische Produkt eine perfekte ästhetische Hülle bekommt, in der Fertigung des Bugatti Veyron – Die Molsheim-Experience. 

Am historischen Tor werden Kunden des Hauses – und so werden wir heute behandelt – persönlich empfangen, um das Anwesen zu betreten, in das die Manufaktur wieder zurückgekehrt ist. Jedem Besucher wird hier das Zusammenspiel von Kunst, handwerklichem Können und Leidenschaft nahegebracht, das dieses einzigartige Gefühl ausmacht, am Steuer eines Bugatti zu sitzen. Und vor allem wird schon beim Eintreffen deutlich: Hier spielt Tradition eine sehr große Rolle. 

Rund um das Chateau grast Damwild, überall lockt die malerische Aussicht, sich im Anblick der schönen Anlage zu verlieren. Verlieren kann man sich auch in der Ausstellung im Schloss, die den Werdegang der Marke Bugatti nachzeichnet. Wem der kunstgeschichtliche Exkurs in die Vergangenheit der Markenwerte nicht greifbar genug ist, kann einige beeindruckende Oldtimer bewundern, die in Molsheim ausgestellt sind. 

Weiter geht es in die Remise Nord aus dem Jahr 1853, in dem das moderne und absolut zeitgemäße Kundendienst-Team untergebracht ist, mitsamt den „Flying Doctors“, die sich weltweit um die Werterhaltung der Autos kümmern. 

Im einzigen modernen Gebäude der Anlage, dem Atelier, ist das Herzstück der Manufaktur untergebracht. Hier wird jeder einzelne Veyron wie ein Kunstwerk von Hand montiert. Bugatti-Kenner und Laien können hier kaum den Blick von den Handgriffen voller Sicherheit, Präzision und Behutsamkeit wenden. Und doch ist alles nur Vorbereitung auf den alles entscheidenden Moment: die Probefahrt. Es ist eine Wucht der Emotionen, die auf den Kenner und Könner und genauso auf den unbeleckten Neuling einstürzt. Selbst Pierre-Henri Raphanel, offizieller Testfahrer von Bugatti soll gesagt haben, dass es für alle beim ersten Mal „Emotionen und Adrenalin pur“ sind. Kein Wunder, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 431 km/h. 

Spätestens dann wünscht man sich als Besucher, noch einmal wiederzukommen und einen Termin in der Remise Süd zu haben: in der Fahrzeugkonfiguration. Hier kann sich der künftige Besitzer seinen Bugatti nach eigenen Farbwünschen zusammenstellen. Denn jedes Modell soll einzigartig sein. „If comparable, it no longer is a Bugatti“, wird Ettore Bugatti zitiert.

 

 

Wir haben für euch einige interessante Quellen zusammengetragen. Folgt den Links und entdeckt von dort die ganze Welt des Bugatti.

Letztes Exemplar auf Genfer Autosalon ausgestellt
Das war's: Bugatti beendet Produktion des Veyron

Bugatti lässt wie geplant die Fertigung des Veyron nach zehn Jahren auslaufen. Den Veyron mit der Chassisnummer 450 präsentiert die Volkswagen-Tochter auf dem Genfer Autosalon. Wer sich Hoffnungen macht, den 1200 PS starken Wagen zu kaufen, hat allerdings Pech gehabt.

Den Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse mit dem Namenszusatz “La Finale” hat sich Medienberichten zufolge ein Kunde aus dem Mittleren Osten gesichert. Der 16-Zylinder-Motor mit 1500 Newtonmeter maximalen Drehmonent beschleunigt die Luxus-Rakete in 2,5 Sekunden von Null auf Tempo 100. Link >

 

ZUM ENDE DES BUGATTI VEYRON
10 Fakten zur einzigartigen 1.000-PS-Legende

1. Der illustre Name
2. Die prestigeträchtigen Vorgänger
3. Die ewige Konzeptphase
4. Der gigantische W16-Motor
5. Die damals hypermoderne Technik
6. Die groteske Geschwindigkeit
7. Die imageträchtigen Rekordfahrten
8. Die kunstvolle Fertigung
9. Die ambitionierten Preise und der unprofitable Veyron
10. Die ewige Liste der Sondermodelle

Link zum Beitrag von Auto Motor und Sport >

 

BUGATTI PORTRAIT EINES KLEINSERIEN-HERSTELLERS
60 Mitarbeiter und ein 1.001 PS-Mythos

1. Bugatti wurde 1998 von VW übernommen
2. Das Jahr 2010 - 230 Enthusiasten fahren den Bugatti Veyron bereits
3. Das Veyron Getriebe könnte gegen einen ordentlich ausgestatten Sportwagen getauscht werden
4. Bis zu 85 Bugatti Veyron werden pro Jahr gebaut
5. „Wir haben viel Geld dafür ausgegeben, die Marke oben zu positionieren.“

Link zum Beitrag von Auto Motor und Sport >

 

Video Verweise:

Bugatti Veyron [Teil 1/3]

Quelle Youtube

Bugatti Veyron [Teil 2/3]

Quelle Youtube

Bugatti Veyron [Teil 3/3]

Quelle Youtube